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Kat. #BO-4226  ·  B-NOTE
Ausgaben & Preise

Die Planeten

Suite für großes Orchester
B-Note sagt:„Sieben Planeten, sieben Charakterstücke: Holst vertont astronomische Mythen mit erweitertem Orchester, Orgel und Frauenchor.“
Opus
op.32
Entstehung
1916
Dauer
ca. 50 min
Erstverlag
1921, Goodwin & Tabb, London
Orchesterbesetzung
4D2+bass (alto).3Dbass+1.3+1.3+1/6.4.3.2,2timp,perc,2hp,cel,org,str,womens chs
Orchester
Großes Orchester
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Gustav Holsts "Die Planeten" entstanden 1916 als monumentale Suite für großes Orchester und gelten als Höhepunkt seines kompositorischen Schaffens. Das Werk zeigt Holst auf dem Gipfel seiner orchestralen Meisterschaft und verbindet spätromantische Klangfülle mit impressionistischen Farben und einer ganz eigenständigen harmonischen Sprache. Die Besetzung mit erweitertem Bläserapparat, großem Schlagwerk, Celesta, Orgel und Frauenchor ermöglicht eine außergewöhnliche klangliche Vielfalt.

In der englischen Musiklandschaft des frühen 20. Jahrhunderts nimmt Holst eine besondere Stellung ein. Während seine Zeitgenossen wie Elgar noch stärker der kontinentalen Romantik verpflichtet waren, entwickelte Holst einen moderneren, bisweilen herben Tonfall, der orientalische Einflüsse und modale Harmonik einbezieht. Seine Beschäftigung mit östlicher Philosophie und Sanskrit-Literatur prägte seinen kompositorischen Stil nachhaltig.

"Die Planeten" sollen bei ihrer vollständigen Uraufführung 1920 das Publikum tief beeindruckt haben. Das Werk etablierte sich rasch im internationalen Konzertrepertoire und gilt heute als eines der populärsten Orchesterwerke des 20. Jahrhunderts, das Holsts Ruf als bedeutender Vertreter der englischen Musik begründete.

„Diese Musik war niemals als Programmusik gedacht. Jeder Planet sollte eine bestimmte Gruppe menschlicher Ideen suggerieren.“
— Gustav Holst, persönliche Notizen, zitiert in Imogen Holst: 'Gustav Holst: A Biography' (1938)
„Mars begann als eine Studie über die verschiedenen ungeraden Taktarten, entwickelte sich aber zu etwas ganz anderem.“
— Imogen Holst: 'Gustav Holst: A Biography' (1938)
Datum
29. September 1918
Ort
London, Queen's Hall
Dirigent
Adrian Boult
Orchester
New Queen's Hall Orchestra
Die Uraufführung war eine private Aufführung nur für geladene Gäste, da Holst noch Militärdienst leistete. Es wurden nur fünf der sieben Sätze gespielt - 'Venus' und 'Neptune' wurden weggelassen. Die erste vollständige öffentliche Aufführung aller sieben Sätze fand erst am 15. November 1920 statt, ebenfalls unter Adrian Boult in der Queen's Hall.

Verfügbare Ausgaben

Artikel-Nr. Bezeichnung Preis (inkl. 7% MwSt.)
BO-4226.00Partitur / Full score
Goodwin & Tabb, London 1921
€ 44,80
BO-4226.01Großpartitur / Conductor's score (A3)
Goodwin & Tabb, London 1921
€ 80,00
BO-4226.10Stimmensatz / Set of parts inkl. Str. 5.4.3.2.2
Goodwin & Tabb, London 1921
€ 315,00
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