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Claude Debussy schrieb die Danse sacrée et danse profane im Jahr 1904 als Auftragswerk für den Harfenisten und Pädagogen Gustave Lyon von der Firma Érard, der eine chromatische Harfe entwickelt hatte und ein Paradestück für dieses Instrument suchte. Das Werk entstand damit im Kontext einer lebhaften Diskussion um die Zukunft des Harfenbaus im frühen 20. Jahrhundert.
Klanglich ist das Stück ein bedeutendes Zeugnis des französischen Impressionismus: Debussy nutzt die charakteristischen Farben der Harfe – ihr Schimmern, ihre Transparenz, ihr Vermögen zu fließenden Übergängen – und bettet sie in einen zurückhaltend gesetzten Streicherrahmen, der die solistische Stimme trägt, ohne sie zu überdecken. Die Musik atmet jene für Debussy typische Atmosphäre des Schwebenden und Entrückten, in der klare Konturen bewusst aufgelöst werden.
Das Werk steht im Umfeld der französischen Moderne um die Jahrhundertwende, die sich – anders als die deutsche Spätromantik – nicht auf dramatische Steigerung, sondern auf Klangfarbe, Nuance und sinnliche Unmittelbarkeit konzentrierte. Innerhalb von Debussys Schaffen fügt es sich stimmig neben Werke wie das Streichquartett oder die Nocturnes, in denen er seine unverwechselbare, impressionistische Tonsprache konsequent entfaltete.
| Artikel-Nr. | Bezeichnung | Preis (inkl. 7% MwSt.) | |
|---|---|---|---|
| BO-6705.00 | Partitur / Full score | € 14,80 | |
| BO-6705.10 | Stimmensatz / Set of parts inkl. Str. 5.4.3.2.2 | € 42,80 | |
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| BO-6705.21 | Extra Str. Vl.1 | € 3,50 | |
| BO-6705.22 | Extra Str. Vl.2 | € 3,50 | |
| BO-6705.23 | Extra Str. Va. | € 3,50 | |
| BO-6705.24 | Extra Str. Vc. | € 3,50 | |
| BO-6705.25 | Extra Str. Bass | € 3,50 | |
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