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Die „Rapsodie espagnole" entstand 1907 und war Maurice Ravels erstes größeres Orchesterwerk, das unmittelbar für Orchester konzipiert wurde – nicht als Klavierstück, das später instrumentiert worden wäre. Ravel, obwohl selbst kein Spanier, war durch seine baskische Mutter und die Nähe seiner Heimatstadt Ciboure zur spanischen Grenze tief mit iberischer Kultur verbunden. Diese persönliche Affinität schlägt sich in jedem Takt des Werkes nieder.
Die viersätzige Komposition gliedert sich in „Prélude à la nuit", „Malagueña", „Habanera" und „Feria". Schon im ersten Satz etabliert ein ostinates Vier-Noten-Motiv eine traumhafte, nächtliche Atmosphäre, die den Charakter des gesamten Werkes prägt. Die „Habanera" basiert auf einem Klavierstück, das Ravel bereits 1895 komponiert hatte. Den Abschluss bildet die farbenfrohe „Feria", ein rauschendes Fest voller rhythmischer Energie und brillanter Orchestrierung.
Die „Rapsodie espagnole" demonstriert Ravels meisterhafte Beherrschung des Orchesterapparats eindrucksvoll: Mit fein ziselierten Klangfarben, raffinierter Instrumentation und einem untrüglichen Gespür für Rhythmus und Melodie schuf er ein Werk, das spanisches Kolorit und französischen Impressionismus auf unnachahmliche Weise vereint.
| Artikel-Nr. | Bezeichnung | Preis (inkl. 7% MwSt.) | |
|---|---|---|---|
| SER-13372.00 | Partitur / Full score Durand, Paris, 1908 | € 101,00 | |
| SER-13389.10 | Stimmensatz / Set of parts inkl. Str. 4.4.3.2.2 Durand, Paris, 1908 | € 321,00 | |
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| SER-13389.21 | Extra Str. Vl.1 | € 8,00 | |
| SER-13389.22 | Extra Str. Vl.2 | € 8,00 | |
| SER-13389.23 | Extra Str. Va. | € 8,00 | |
| SER-13389.24 | Extra Str. Vc. | € 8,00 | |
| SER-13389.25 | Extra Str. Bass | € 8,00 | |