Albert Roussels „Petite Suite" op. 39 aus dem Jahr 1929 entstand in der späteren Schaffensperiode des französischen Komponisten, als er bereits zu einer reifen, eigenständigen Klangsprache gefunden hatte. Das Werk für Kammerorchester verbindet impressionistische Farbgebung mit neoklassizistischen Formidealen und zeigt Roussels charakteristische Verbindung von französischer Eleganz und rhythmischer Vitalität.
Die drei Sätze „Aubade", „Pastorale" und „Mascarade" offenbaren Roussels Meisterschaft in der orchestralen Miniatur. Seine Musik zeichnet sich durch raffinierte Harmonik aus, die über den reinen Impressionismus hinausgeht, ohne die polytonalen Experimente seiner Zeitgenossen zu übernehmen. Die kammermusikalische Besetzung ermöglicht transparente Texturen und intime Klangfarben, die Roussels Vorliebe für differenzierte Orchestrierung unterstreichen.
Als Vertreter der französischen Moderne zwischen den Weltkriegen steht Roussel stilistisch zwischen Debussy und den jüngeren Komponisten wie Poulenc. Seine „Petite Suite" gilt als charakteristisches Beispiel für den französischen Neoklassizismus der späten 1920er Jahre, der Klarheit und Ausgewogenheit suchte, ohne auf moderne harmonische Mittel zu verzichten.
| Artikel-Nr. | Bezeichnung | Preis (inkl. 7% MwSt.) | |
|---|---|---|---|
| BO-5822.00 | Partitur / Full score Durand, Paris, 1929 | € 26,80 | |
| BO-5822.01 | Großpartitur / Conductor's score (A3) Durand, Paris, 1929 | € 59,80 | |
| BO-5822.10 | Stimmensatz / Set of parts inkl. Str. 5.4.3.2.2 Durand, Paris, 1929 | € 120,00 | |
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| BO-5822.21 | Extra Str. Vl.1 | € 3,50 | |
| BO-5822.22 | Extra Str. Vl.2 | € 3,50 | |
| BO-5822.23 | Extra Str. Va. | € 3,50 | |
| BO-5822.24 | Extra Str. Vc. | € 3,50 | |
| BO-5822.25 | Extra Str. Bass | € 3,50 | |