Rachmaninows Viertes Klavierkonzert g-Moll entstand 1926 und wurde zwei Jahre später vom Komponisten selbst überarbeitet. Das Werk zeigt die charakteristische spätromantische Klangsprache des russischen Meisters mit ihrer Mischung aus schwermütiger Melancholie und virtuoser Brillanz. Wie in seinen anderen Klavierkonzerten verbindet Rachmaninow hier orchestrale Pracht mit pianistischer Virtuosität zu einem organischen Ganzen.
Die Musik atmet den Geist der russischen Romantik und steht in der Tradition Tschaikowskys, zeigt aber bereits deutlich Rachmaninows persönliche Handschrift. Weite, gesangliche Melodiebögen wechseln sich ab with kraftvollen, rhythmisch prägnanten Passagen. Das Orchester fungiert nicht nur als Begleitung, sondern tritt als gleichberechtigter Partner des Soloinstruments auf.
Das Konzert gilt als weniger populär als seine berühmten Vorgänger, offenbart aber bei genauerer Betrachtung eine besondere Reife in Rachmaninows kompositorischem Schaffen. Die harmonische Sprache ist reicher und komplexer geworden, ohne die melodische Ausdruckskraft zu verlieren, die seine Musik so unverwechselbar macht.
| Artikel-Nr. | Bezeichnung | Preis (inkl. 7% MwSt.) | |
|---|---|---|---|
| BO-5112.00 | Partitur / Full score 1928, Tair, Paris | € 54,80 | |
| BO-5112.10 | Stimmensatz / Set of parts inkl. Str. 5.4.3.2.2 1928, Tair, Paris | € 190,00 | |
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| BO-5112.21 | Extra Str. Vl.1 | € 5,00 | |
| BO-5112.22 | Extra Str. Vl.2 | € 5,00 | |
| BO-5112.23 | Extra Str. Va. | € 5,00 | |
| BO-5112.24 | Extra Str. Vc. | € 5,00 | |
| BO-5112.25 | Extra Str. Bass | € 5,00 | |