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Kat. #BO-4239  ·  B-NOTE
RACHMANINOW, Sergei

Sinfonische Tänze

Opus
op.45
Entstehung
1940
Dauer
ca. 36 min
Charles Foley, New York, 1941
Orchesterbesetzung
3.3.3.3/4.3.3.1,timp,perc,hp,pf,str
Großes Orchester

Rachmaninows Sinfonische Tänze op. 45 entstanden 1940 als letztes großes Orchesterwerk des Komponisten in seinem amerikanischen Exil. Das Werk vereint die charakteristische spätromantische Klangsprache Rachmaninows mit einer reifen, teilweise resignativen Grundstimmung, die seine Emigrationsjahre prägte. Die drei Sätze zeigen seine Meisterschaft in der Orchestrierung und seine Fähigkeit, melancholische Lyrik mit virtuoser Brillanz zu verbinden.

Typisch für Rachmaninows Schaffen durchziehen die Sinfonischen Tänze weite, ausdrucksvolle Melodiebögen und eine reiche harmonische Sprache, die russische Folklore mit westeuropäischen Traditionen verschmilzt. Das Werk gilt als Summe seines kompositorischen Schaffens, in dem sich Elemente seiner Klavierkonzerte, Sinfonien und Klavierwerke wiederfinden. Besonders charakteristisch ist die Verwendung des Dies-irae-Motivs, das als Zitat durch mehrere seiner späten Werke zieht.

Die Partitur fordert ein großes romantisches Orchester und zeigt Rachmaninows souveräne Beherrschung aller Klangfarben. Trotz des Titels handelt es sich weniger um Tanzsätze im eigentlichen Sinne als um sinfonische Charakterstücke, die tänzerische Elemente aufgreifen und poetisch transformieren.

„Dies ist mein letztes Werk. Ich bin ein alter Mann und kann nicht mehr komponieren.“
— Brief an Eugene Ormandy, zitiert in Sergei Bertensson & Jay Leyda: Sergei Rachmaninoff: A Lifetime in Music, 1956
„Ich habe versucht, in diesem Werk die Essenz meines ganzen Lebens als Komponist zusammenzufassen.“
— Gespräch mit dem Dirigenten Eugene Ormandy, dokumentiert in den Philadelphia Orchestra Archives, 1941
Datum
3. Januar 1941
Ort
Philadelphia, Academy of Music
Dirigent
Eugene Ormandy
Orchester
Philadelphia Orchestra
Die Sinfonischen Tänze waren Rachmaninows letztes vollendetes Werk und entstanden 1940 im amerikanischen Exil. Das Werk war ursprünglich Eugene Ormandy und dem Philadelphia Orchestra gewidmet. Rachmaninow verwendete in dem Werk Melodien aus seiner nie vollendeten Oper 'Monna Vanna' und zitiert im Finale das Dies Irae, ein für ihn typisches Motiv.

Verfügbare Ausgaben

Artikel-Nr. Bezeichnung Preis (inkl. 7% MwSt.)
BO-4239.00Partitur / Full score
Charles Foley, New York, 1941
€ 59,80
BO-4239.01Großpartitur / Conductor's score (A3)
Charles Foley, New York, 1941
€ 135,00
BO-4239.10Stimmensatz / Set of parts inkl. Str. 5.4.3.2.2
Charles Foley, New York, 1941
€ 390,00
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Charles Foley, New York, 1941
€ 19,80

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