Claude Debussys „Clair de Lune" entstand ursprünglich als dritter Satz der „Suite bergamasque" für Klavier und gilt als eines der bekanntesten Stücke des französischen Impressionismus. Das Werk verkörpert exemplarisch Debussys revolutionäre Klangsprache, die sich von der deutschen spätromantischen Tradition abwandte und stattdessen auf schwebende Harmonien, fließende Melodielinien und eine subtile Klangpoesie setzte.
Die Orchestrierung stammt von André Caplet, einem Schüler und engen Freund Debussys, der mehrere Klavierwerke des Meisters einfühlsam für Orchester bearbeitete. Caplets Arrangement aus dem Jahr 1899 überträgt die impressionistische Klangwelt des Originals geschickt auf die kammerorchestrale Besetzung, wobei die Harfe eine besonders atmosphärische Rolle übernimmt.
Das Stück steht paradigmatisch für die französische Musik um 1900, die sich bewusst von der deutschen Sinfonik abgrenzte und stattdessen eine spezifisch französische Ästhetik der Suggestion und des Klangrausches entwickelte. „Clair de Lune" soll seinen Titel dem gleichnamigen Gedicht Paul Verlaines verdanken und verkörpert jene symbolistische Verbindung von Musik und Poesie, die für Debussys Schaffen charakteristisch ist.
| Artikel-Nr. | Bezeichnung | Preis (inkl. 7% MwSt.) | |
|---|---|---|---|
| BO-5818.00 | Partitur / Full score Durand, Paris, 1899 | € 19,80 | |
| BO-5818.01 | Großpartitur / Conductor's score (A3) Durand, Paris, 1899 | € 54,80 | |
| BO-5818.10 | Stimmensatz / Set of parts inkl. Str. 5.4.3.2.2 Durand, Paris, 1899 | € 65,00 | |
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| BO-5818.21 | Extra Str. Vl.1 | € 3,50 | |
| BO-5818.22 | Extra Str. Vl.2 | € 3,50 | |
| BO-5818.23 | Extra Str. Va. | € 3,50 | |
| BO-5818.24 | Extra Str. Vc. | € 3,50 | |
| BO-5818.25 | Extra Str. Bass | € 3,50 | |