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Kurzbiografie Claude Achille Debussy wurde 1862 in Saint-Germain-en-Laye geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung am Pariser Conservatoire, wo er von 1872 bis 1884 studierte. 1884 gewann er den Prix de Rome mit seiner Kantate "L'Enfant prodigue". Er wirkte hauptsächlich als Komponist und Musikkritiker in Paris und wurde zu einer der einflussreichsten Gestalten der französischen Musik um die Jahrhundertwende. Debussy starb 1918 in Paris während des Ersten Weltkriegs an Krebs.
Musikhistorische Einordnung Debussy gilt als Begründer des musikalischen Impressionismus und Wegbereiter der Moderne. Seine Musik zeichnet sich durch innovative Harmonik, den Gebrauch von Ganztonleitern, Pentatonik und schwebenden Klangflächen aus. Er löste sich von der deutschen romantischen Tradition und entwickelte einen eigenständigen französischen Stil, der nachfolgende Generationen von Komponisten stark beeinflusste. Seine Werke markieren den Übergang von der Spätromantik zur Musik des 20. Jahrhunderts.
Persönliche Bezüge Ernest Guiraud war sein Kompositionslehrer am Pariser Conservatoire. César Franck unterrichtete ihn ebenfalls am Conservatoire. Gabriel Fauré stand in freundschaftlichem Kontakt zu Debussy und beeinflusste dessen frühe Entwicklung. Erik Satie war ein enger Freund und künstlerischer Weggefährte. Maurice Ravel wurde oft als sein Schüler bezeichnet, obwohl dies historisch nicht gesichert ist.
Wichtige Werke
Clair de lune – Klavierstück (aus Suite bergamasque, 1905)
La Mer – Sinfonische Dichtung (1905)
Prélude à l'après-midi d'un faune – Orchesterwerk (1894)
Pelléas et Mélisande – Oper (1902)
Images – Klavierzyklus (1905-1907)
Estampes – Klavierzyklus (1903)
Préludes – Klaviersammlung (Buch I: 1910, Buch II: 1913)
String Quartet in G minor – Streichquartett (Op. 10, 1893)
Nocturnes – Orchesterzyklus (1899)
La Damoiselle élue – Kantate (1888)