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Kat. #BO-6668  ·  B-NOTE
Ausgaben & Preise

Vier Tondichtungen nach A. Boecklin

B-Note sagt:„Vier Böcklin-Gemälde – von der Toteninsel bis zum Bacchanale – werden in spätromantischer Orchestersprache in klingende Bilder übersetzt.“
Opus
op.128
Entstehung
1909
Dauer
ca. 25:00 min
Erstverlag
Bote & Bock, Berlin, 1913
Kombinierbar mit i Kombinierbar mit Diese Reprint-Ausgabe beruht auf derselben editorischen Quelle wie die hier genannten Ausgaben. Daher lassen sich die Materialien miteinander kombinieren.
Breitkopf MR.5
Kalmus A-7986
Luck's Music 06463
Orchesterbesetzung
3D1.2D1.2.2+1 / 4.3.3.1 / timp, perc, hp, str [Perc: bass drum, cymbals, triangle, tam-tam] i
Holzbläser
Flöten3D1
Oboen2D1
Klarinetten2
Fagotte2+1
Blechbläser
Hörner4
Trompeten3
Posaunen3
Tuba1
Außerdem timp Pauken · perc Schlagwerk · hp Harfe · str Streicher [Perc: bass drum, cymbals, triangle, tam-tam]
+1 = zusätzlicher Spieler auf einem Nebeninstrument (z. B. Piccolo, Englischhorn, Bassklarinette, Kontrafagott)
d = Wechsel, z. B. 2d1: einer der zwei Spieler übernimmt auch das Nebeninstrument
Orchester
Großes Orchester
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Der geigende Eremit
Spiel der Wellen
Die Toteninsel
Bacchanale

Max Regers „Vier Tondichtungen nach Arnold Böcklin“ op. 128 entstanden 1913 und zählen zu den farbenreichsten Orchesterwerken des deutschen Spätromantik. Die vier Stücke beziehen sich auf Gemälde des Schweizer Symbolisten Arnold Böcklin und spiegeln dessen Vorliebe für mythologische, elegische und dionysische Sujets in klingende Bilder um. Regers Klangsprache verbindet hier chromatische Harmonik und kontrapunktisches Raffinement mit einer üppigen, opulent instrumentierten Orchesterpalette.

Die Bandbreite der vier Stücke – vom kontemplativen „Geigenden Eremiten“ über das schimmernde „Spiel der Wellen“ und die düstere „Toteninsel“ bis zum rauschhaften „Bacchanale“ – spiegelt die stilistische Vielgestaltigkeit wider, die Regers Œuvre auszeichnet. Innerhalb der deutschen Orchestertradition der frühen Moderne steht das Werk in der Nachfolge von Brahms und Liszt, ohne jedoch deren Formprinzipien sklavisch zu übernehmen.

Das groß besetzte Orchester mit Harfe, erweitertem Schlagwerk und vierfachem Blech ermöglicht Reger ein breites dynamisches und koloristisches Spektrum. Die „Vier Tondichtungen“ gelten als bedeutsames Beispiel für die spätromantische Programmmusik im deutschsprachigen Raum und zeigen den Komponisten auf der Höhe seines orchestralen Schaffens.

„Ich habe versucht, in den „Vier Tondichtungen nach Arnold Böcklin" op. 128 nicht das zu malen, was Böcklin gemalt hat, sondern das, was seine Bilder in mir ausgelöst haben – die Stimmung, die innere Empfindung, die jedes dieser Werke in mir zurückließ.“
— Max Reger, Brief an seinen Verleger (Lauterbach & Kuhn), zitiert in: Susanne Popp, „Max Reger – Werk statt Biographie", Reger-Institut / Bosse-Verlag, 2008
Datum
1913-01-12
Ort
Essen, Stadttheater
Dirigent
Max Reger
Orchester
Essener Philharmoniker
Die „Vier Tondichtungen nach Arnold Böcklin" op. 128 entstanden 1913 und sind Arnold Böcklins gleichnamigen Gemälden gewidmet. Die vier Sätze porträtieren „Der geigende Eremit", „Im Spiel der Wellen", „Die Toteninsel" und „Bacchanal". Besonders „Die Toteninsel" erlangte eigenständige Popularität und wird gelegentlich separat aufgeführt; das Werk gilt als eines der bedeutendsten sinfonischen Dichtungszyklen der deutschen Spätromantik und steht in einer Reihe mit anderen Böcklin-Vertonungen, etwa Rachmaninows berühmter „Toteninsel" op. 29 (1909).

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Artikel-Nr. Bezeichnung Preis (inkl. 7% MwSt.)
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€ 42,80
BO-6668.10Stimmensatz / Set of parts inkl. Str. 5.4.3.2.2
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