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Die „Valses nobles et sentimentales" entstanden 1911 (revidiert 1912) zunächst als Klavierwerk und wurden von Maurice Ravel im folgenden Jahr für großes Orchester gesetzt. Der Titel ist eine bewusste Hommage an Franz Schubert, dessen Walzersammlungen Ravel tief verehrte. Das Werk besteht aus sieben Walzern unterschiedlichen Charakters sowie einem abschließenden Épilogue, der Themen der vorangegangenen Sätze traumhaft miteinander verwebt.
Ravel widmete die Komposition dem Schriftsteller und Kritiker Louis Aubert. Bei der Uraufführung der Klavierfassung wurde das Stück anonym präsentiert – das Publikum sollte den Komponisten erraten, was zu regen Spekulationen führte. Die orchestrale Version erklang erstmals im April 1912 als Ballettmusik zu Adelheid von Hildebrand, choreografiert von Natalia Trouhanowa.
Musikalisch verbindet Ravel den eleganten Gestus des Wiener Walzers mit seiner unverwechselbaren harmonischen Raffinesse. Kühne Dissonanzen, feine Instrumentation und subtile rhythmische Verschiebungen verleihen dem Werk eine eigentümliche Mischung aus Nostalgie und Ironie. Die „Valses nobles et sentimentales" gehören zu den faszinierendsten Beispielen für Ravels Kunst, traditionelle Formen in eine vollkommen neue, persönliche Klangsprache zu überführen.
Die Uraufführung dirigierte der Komponist Louis Aubert.
| Artikel-Nr. | Bezeichnung | Preis (inkl. 7% MwSt.) | |
|---|---|---|---|
| SER-11613.00 | Partitur / Full score | € 64,00 | |
| SER-11637.10 | Stimmensatz / Set of parts inkl. Str. 4.4.3.2.2 | € 321,00 | |
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| SER-11637.21 | Extra Str. Vl.1 | € 10,00 | |
| SER-11637.22 | Extra Str. Vl.2 | € 10,00 | |
| SER-11637.23 | Extra Str. Va. | € 10,00 | |
| SER-11637.24 | Extra Str. Vc. | € 10,00 | |
| SER-11637.25 | Extra Str. Bass | € 10,00 | |