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Kat. #BO-6565  ·  Serenissima Music Inc. Distribution: B-NOTE Neuausgabe
Ausgaben & Preise
Ravel, Joseph-Maurice

Boléro (Sargeant)

B-Note sagt:„Als Ravel seinen „Boléro" als Orchesterstück ohne Musik abtat, ahnte er nicht, dass er das meistgespielte Orchesterwerk des 20. Jahrhunderts geschaffen hatte.“
Opus
M.107
Entstehung
1928
Dauer
ca. 20:00 min
Verlag
Serenissima Music, Edwardsville
Orchesterbesetzung
(2+1, 2+1, 2+1, 2+1, 2sx - 4, 3+pc, 3, 1, timp, 4prc, cel, hrp
Orchester
Großes Orchester
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Maurice Ravels Boléro entstand 1928 als Ballettmusik für die Tänzerin Ida Rubinstein und wurde am 22. November desselben Jahres an der Pariser Opéra uraufgeführt. Das Werk basiert auf einem einzigen, unverändert wiederholten melodischen Thema, das über einem durchgehenden Boléro-Rhythmus in C-Dur präsentiert wird. Diese scheinbar simple Konstruktion entfaltet durch Ravels meisterhafte Orchestrierung eine hypnotische Wirkung von unwiderstehlicher Intensität.

Die Besonderheit des Boléro liegt in seiner konsequenten Steigerungstechnik: Während Melodie und Rhythmus konstant bleiben, wächst das Werk ausschließlich durch die sukzessive Hinzunahme neuer Instrumente und Instrumentengruppen. Beginnend mit einer solo Flöte entwickelt sich das Orchester über 17 Variationen zu einem gewaltigen Tutti-Klang. Erst kurz vor Schluss moduliert Ravel überraschend nach E-Dur, bevor das Werk in einem dramatischen C-Dur-Fortissimo endet.

Obwohl Ravel selbst das Werk als "Orchesterstück ohne Musik" bezeichnete, wurde der Boléro zu seinem populärsten Werk und einem der meistgespielten Orchesterstücke des 20. Jahrhunderts. Die vorliegende Bearbeitung von Sargeant macht dieses Meisterwerk der Orchestrierung auch kleineren Besetzungen zugänglich.

„Ein Werk ohne Musik... Es ist nur eine sehr lange Orchestrierung ohne jede Entwicklung.“
— Maurice Ravel, zitiert in verschiedenen Biografien, ca. 1930
„Ich habe ein Meisterwerk geschaffen. Leider enthält es keine Musik.“
— Maurice Ravel, überliefert durch verschiedene Quellen
Datum
22. November 1928
Ort
Paris, Opéra de Paris (Palais Garnier)
Dirigent
Walther Straram
Orchester
Orchestre de l'Opéra de Paris (im Rahmen eines Ballettabends mit Ida Rubinstein)
Das Boléro wurde ursprünglich als Ballett für die russische Tänzerin und Mäzenin Ida Rubinstein komponiert, der das Werk auch gewidmet ist. Sie hatte Ravel beauftragt, Orchestrierungen von Stücken aus Albéniz' Klavierzyklus 'Iberia' zu erstellen – als Ravel feststellte, dass diese Werke bereits von Enrique Fernández Arbós orchestriert worden waren, entschloss er sich, ein gänzlich neues Werk zu komponieren. Bei der Uraufführung soll eine ältere Dame im Publikum laut gerufen haben, Ravel sei verrückt ('C'est de la folie, cet homme est fou!'), woraufhin Ravel angeblich kommentierte, sie habe das Stück als einzige wirklich verstanden. Ravel selbst betrachtete das Boléro als ein reines Orchestrierungsexperiment ohne musikalische Substanz im herkömmlichen Sinne und war von seinem weltweiten Erfolg zeit seines Lebens überrascht.

Verfügbare Ausgaben

Artikel-Nr. Bezeichnung Preis (inkl. 7% MwSt.)
SER-300611.00Partitur / Full score
€ 32,00
SER-300611.01Großpartitur / Conductor's score (A3)
Zum Dirigieren empfohlen
€ 65,00
SER-300612.10Stimmensatz / Set of parts inkl. Str. 4.4.3.2.2
€ 321,00
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SER-300612.23Extra Str. Va.€ 7,00
SER-300612.24Extra Str. Vc.€ 7,00
SER-300612.25Extra Str. Bass€ 7,00
SER-300612.12Harmoniestimmen / Wind parts
€ 101,00

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