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Kat. #BO-6681  ·  B-NOTE
Ausgaben & Preise
GLASUNOW, Alexander

Sinfonie Nr. 1

Slawische Sinfonie
B-Note sagt:„Im Umfeld des Mächtigen Häufleins entstanden, zeigt das Werk Glasunows frühe Eigenständigkeit zwischen nationaler Schule und akademischem Handwerk.“
Opus
op.5
Tonart
E-Dur
Entstehung
1881
Dauer
ca. 40:00 min
Erstverlag
Belaieff, Leipzig, 1886
Kombinierbar mit i Kombinierbar mit Diese Reprint-Ausgabe beruht auf derselben editorischen Quelle wie die hier genannten Ausgaben. Daher lassen sich die Materialien miteinander kombinieren.
Belaieff 0005
Kalmus A5827
Luck's Music 09739
Orchesterbesetzung
2.2.2.2 / 4.2.3.0 / timp, perc, str i
Holzbläser
Flöten2
Oboen2
Klarinetten2
Fagotte2
Blechbläser
Hörner4
Trompeten2
Posaunen3
Tuba0
Außerdem timp Pauken · perc Schlagwerk · str Streicher
Orchester
Großes Orchester
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Alexander Glasunow vollendete seine erste Sinfonie in E-Dur im Alter von nur 16 Jahren – ein erstaunliches Zeugnis früher kompositorischer Reife. Das Werk entstand 1881 im Umfeld der russischen Nationalschule und zeigt deutlich den Einfluss von Mili Balakirew, der den jungen Glasunow förderte und dessen Kreis, dem „Mächtigen Häuflein", er sich annäherte.

Die Klangsprache der „Slawischen Sinfonie" verbindet westeuropäische Formprinzipien – namentlich der deutschen Romantik – mit einem ausgeprägten slawischen Kolorit. Volksmusikalische Melodiebildung, charakteristische Rhythmik und eine satte, farbenreiche Orchestrierung prägen den Charakter des Werks. Glasunow findet hier eine eigene Stimme zwischen nationaler Verwurzelung und akademischer Handwerklichkeit, die ihn von seinen Zeitgenossen des Häuflein unterscheidet.

Die Besetzung mit doppeltem Holzbläsersatz, vier Hörnern und einem vollständigen Streicherapparat entspricht dem Orchesterstandard der späten Romantik. Die Sinfonie gilt als bemerkenswert geschlossen und reif für ein Erstlingswerk und soll bei ihrer Uraufführung Aufsehen erregt haben – nicht zuletzt wegen des jugendlichen Alters ihres Schöpfers. Sie markiert den Beginn einer bedeutenden sinfonischen Laufbahn, die Glasunow schließlich zu acht weiteren Sinfonien führen sollte.

Datum
17. März 1882
Ort
Sankt Petersburg, Saal der Freien Musikschule
Dirigent
Mili Balakirew
Orchester
Orchester der Freien Musikschule
Alexander Glasunow war zum Zeitpunkt der Uraufführung seiner „Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 5" gerade einmal 16 Jahre alt – ein Umstand, der in der russischen Musikgeschichte Aufsehen erregte. Das Werk entstand unter dem direkten Einfluss seines Lehrers Nikolai Rimski-Korsakow, der Glasunow als Wunderkind förderte. Der mächtige Musikmäzen Mitrofan Beljajew, der bei der Uraufführung zugegen war, war so begeistert, dass er die Partitur auf eigene Kosten in Leipzig drucken ließ – der Beginn einer lebenslangen Förderung Glasunows und der Gründung des berühmten Beljajew-Verlags.

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Artikel-Nr. Bezeichnung Preis (inkl. 7% MwSt.)
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€ 59,80
BO-6681.10Stimmensatz / Set of parts inkl. Str. 5.4.3.2.2
€ 235,00
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