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Kat. #BO-5816  ·  B-NOTE
Ausgaben & Preise
DEBUSSY, Claude

La Boîte à joujoux (orch. Caplet)

Kinderballett in fünf Bildern
B-Note sagt:„Ein Kinderballett über eine Spielzeugschachtel, das Debussy für seine Tochter als Klavierwerk konzipierte und André Caplet posthum orchestrierte.“
Opus
CD 136
Entstehung
1913 / 1920 (orch.)
Dauer
ca. 33:00 min
Erstverlag
Durand, Paris, 1920
Orchesterbesetzung
2D1.2+1.2.2 / 2.2.0.0 / timp, perc, hp, cel, pf, str i
Holzbläser
Flöten2D1
Oboen2+1
Klarinetten2
Fagotte2
Blechbläser
Hörner2
Trompeten2
Posaunen0
Tuba0
Außerdem timp Pauken · perc Schlagwerk · hp Harfe · cel Celesta · pf Klavier · str Streicher
+1 = zusätzlicher Spieler auf einem Nebeninstrument (z. B. Piccolo, Englischhorn, Bassklarinette, Kontrafagott)
d = Wechsel, z. B. 2d1: einer der zwei Spieler übernimmt auch das Nebeninstrument
Orchester
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Orch. André Caplet (1878-1925).
  • Prélude: Le sommeil de la boite
  • 1. Le Magasin de jouets
  • 2. Le Champ de bataille
  • 3. La Bergerie à vendre
  • 4. Après fortune faite
  • Épilogue

Debussys „La Boîte à joujoux" entstand 1913 als Klavierwerk und gehört zu den späten Kompositionen des französischen Impressionisten. Das Kinderballett zeigt Debussy von einer verspielten, märchenhaften Seite, die dennoch seine charakteristische harmonische Raffinesse und klangliche Innovationskraft bewahrt. André Caplet, ein enger Freund und Schüler Debussys, orchestrierte das Werk nach dessen Tod mit bemerkenswerter Sensibilität für die impressionistische Klangsprache.

Die Musik vereint Debussys typische Harmonik mit einer bewusst naiven, kindlichen Ausdrucksweise. Pentatonische Wendungen, schwebende Akkordverbindungen und die charakteristische Auflösung traditioneller Tonalität schaffen eine Traumwelt, die sowohl sophistiziert als auch unmittelbar zugänglich ist. Die Orchestrierung Caplets nutzt geschickt die Klangfarben des Orchesters, um die verschiedenen Spielzeugfiguren zum Leben zu erwecken.

„La Boîte à joujoux" steht exemplarisch für die französische Musik der frühen Moderne, die sich von der deutschen Spätromantik abzugrenzen suchte. Debussys Werk soll ursprünglich für seine Tochter Claude-Emma konzipiert worden sein und zeigt den Komponisten in seinen letzten Schaffensjahren auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen jenseits der großen symphonischen Gesten.

Datum
10. Dezember 1919
Ort
Paris, Théâtre Lyrique du Vaudeville
Dirigent
André Caplet
Das Werk wurde ursprünglich 1913 als Klavierballett komponiert und nach Debussys Tod 1918 von seinem Freund André Caplet orchestriert. Die Uraufführung fand als Ballett statt, nicht als reines Konzertwerk. Caplet dirigierte selbst seine eigene Orchestrierung des Werkes.

Verfügbare Ausgaben

Artikel-Nr. Bezeichnung Preis (inkl. 7% MwSt.)
BO-5816.00Partitur / Full score
Durand, Paris, 1920
€ 49,80
BO-5816.01Großpartitur / Conductor's score (A3)
Durand, Paris, 1920
€ 85,00
BO-5816.10Stimmensatz / Set of parts inkl. Str. 5.4.3.2.2
Durand, Paris, 1920
€ 172,00
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