Gabriel Faurés Elegie in c-Moll gehört zu den kostbarsten Perlen der französischen Cello-Literatur. Das ursprünglich 1883 für Violoncello und Klavier komponierte Werk orchestrierte der Komponist 1901 für Kammerorchester und schuf damit eine der ausdrucksstärksten Miniaturen seiner Schaffensperiode. Die elegische Grundstimmung verbindet sich mit jener charakteristischen Melancholie, die Faurés gesamtes Œuvre prägt.
Die Komposition steht exemplarisch für die französische Musik des späten 19. Jahrhunderts, die sich von der deutschen Monumentalität abwandte und stattdessen auf Nuancenreichtum und klangliche Raffinesse setzte. Faurés harmonische Sprache zeigt bereits deutliche Ansätze jener modalen Wendungen und chromatischen Verschleierungen, die ihn als Wegbereiter des Impressionismus ausweisen.
Das Werk zeichnet sich durch seine noble Zurückhaltung und den intimen Dialog zwischen Solist und Orchester aus. Die orchestrale Fassung verleiht der ursprünglichen Klavierbegleitung zusätzliche Farbigkeit, ohne dabei die kammermusikalische Intimität zu zerstören. Die Elegie gilt als Musterbeispiel für Faurés Fähigkeit, mit sparsamen Mitteln maximale emotionale Wirkung zu erzielen.
| Artikel-Nr. | Bezeichnung | Preis (inkl. 7% MwSt.) | |
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| BO-5820.00 | Partitur / Full score Hamelle, Paris, 1901 | € 16,80 | |
| BO-5820.10 | Stimmensatz / Set of parts inkl. Str. 5.4.3.2.2 Hamelle, Paris, 1901 | € 59,80 | |
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| BO-5820.21 | Extra Str. Vl.1 | € 2,90 | |
| BO-5820.22 | Extra Str. Vl.2 | € 2,90 | |
| BO-5820.23 | Extra Str. Va. | € 2,90 | |
| BO-5820.24 | Extra Str. Vc. | € 2,90 | |
| BO-5820.25 | Extra Str. Bass | € 2,90 | |