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Kat. #BO-6559  ·  B-NOTE
ELGAR, Edward

Cellokonzert

Opus
op.85
Tonart
e-Moll
Entstehung
1919
Dauer
ca. 28:00 min
Erstverlag
Novello, London, 1920
Kalmus-Katalognummer
A8204
Orchesterbesetzung
2D1.2.2.2/4.2.3.1,timp,str,cello solo
Orchester
Großes Orchester
Solist
Violoncello

Elgars Cellokonzert in e-Moll entstand 1919 als letztes großes Orchesterwerk des britischen Komponisten und gilt als sein persönlichstes Bekenntnis. Nach den triumphalen Jahren vor dem Ersten Weltkrieg, die Werke wie die "Enigma-Variationen" und die beiden Sinfonien hervorgebracht hatten, zeigt sich hier ein gereifter, von den Schrecken des Krieges gezeichneter Elgar. Die elegische Grundstimmung des Konzerts spiegelt den Abschied von der spätromantischen Klangwelt wider, die den Komponisten berühmt gemacht hatte.

Das Werk steht exemplarisch für die britische Spätromantik, die sich durch noble Melancholie und eine besonders warme, erdige Orchestrierung auszeichnet. Elgars charakteristische Harmonik, die zwischen Dur und Moll changiert, erreicht hier eine neue Tiefe der Ausdruckskraft. Das Cello wird dabei nicht als virtuoser Solist behandelt, sondern als lyrischer Erzähler, der in innigem Dialog mit dem Orchester steht.

Die Uraufführung soll zunächst verhalten aufgenommen worden sein, doch das Konzert entwickelte sich zu einem der meistgespielten Werke des Genres. Besonders im englischsprachigen Raum gilt es als Inbegriff des britischen Konzertrepertoires und als bewegendes Zeugnis einer untergehenden Epoche.

„Es ist gut, dass meine letzte Arbeit von dieser Art sein soll - sie sagt alles, was ich zu sagen habe.“
— Brief an seinen Verleger Novello, September 1919
„Das Konzert ist voller emotionaler Höhen und Tiefen - es spiegelt wider, was wir alle durchgemacht haben.“
— Brief an Alice Elgar, Oktober 1919
Datum
27. Oktober 1919
Ort
London, Queen's Hall
Dirigent
Edward Elgar
Orchester
London Symphony Orchestra
Das Konzert war Elgars letztes großes Orchesterwerk und entstand unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg in einer Zeit persönlicher und künstlerischer Krise. Die Uraufführung war Teil eines Konzerts zu Ehren Elgars, bei dem auch seine Violinsonate und sein Streichquartett uraufgeführt wurden. Das Werk spiegelt die Melancholie und den Verlust der Nachkriegszeit wider.

Verfügbare Ausgaben

Artikel-Nr. Bezeichnung Preis (inkl. 7% MwSt.)
BO-6559.00Partitur / Full score
Novello, London, 1920
€ 39,80
BO-6559.01Großpartitur / Conductor's score (A3)
Novello, London, 1920
€ 69,00
BO-6559.10Stimmensatz / Set of parts inkl. Str. 5.4.3.2.2
Novello, London, 1920
€ 140,00
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BO-6559.20Solostimme
Novello, London, 1920
€ 9,80
BO-6559.21Extra Str. Vl.1€ 5,00
BO-6559.22Extra Str. Vl.2€ 5,00
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BO-6559.24Extra Str. Vc.€ 5,00
BO-6559.25Extra Str. Bass€ 5,00
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Novello, London, 1920
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