Edward Elgars Serenade für Streicher op. 20 entstand 1892 in einer Phase, in der der Komponist seinen unverwechselbaren Personalstil zu entwickeln begann. Das Werk zeigt bereits jene warme, elegische Klangsprache, die später seine großen Orchesterwerke prägen sollte. Die drei Sätze atmen den Geist der englischen Spätromantik und verbinden kontinentaleuropäische Einflüsse mit einem dezidiert britischen Ton.
Elgars Serenade gilt als wichtiger Baustein in der Wiederbelebung der englischen Kunstmusik nach jahrhundertelanger Dominanz ausländischer Komponisten. Die Musik zeichnet sich durch noble Melodik und raffinierte harmonische Wendungen aus, die bereits den späteren Meister der "Enigma Variations" und der Sinfonien erahnen lassen. Besonders der langsame Mittelsatz soll mit seiner innigen Kantabilität das Publikum von Anfang an bewegt haben.
Als Werk für Streichorchester steht die Serenade in der Tradition von Dvořáks und Tschaikowskys entsprechenden Kompositionen, entwickelt jedoch eine ganz eigenständige Ausdruckswelt. Sie markiert Elgars Aufbruch von einem regionalen zu einem Komponisten von internationaler Ausstrahlung.
| Artikel-Nr. | Bezeichnung | Preis (inkl. 7% MwSt.) | |
|---|---|---|---|
| BO-5924.00 | Partitur / Full score 1893, Breitkopf & Härtel, Leipzig | € 14,80 | |
| BO-5924.10 | Stimmensatz / Set of parts inkl. Str. 5.4.3.2.2 1893, Breitkopf & Härtel, Leipzig | € 39,80 | |
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| BO-5924.21 | Extra Str. Vl.1 | € 2,00 | |
| BO-5924.22 | Extra Str. Vl.2 | € 2,00 | |
| BO-5924.23 | Extra Str. Va. | € 2,00 | |
| BO-5924.24 | Extra Str. Vc. | € 2,00 | |
| BO-5924.25 | Extra Str. Bass | € 2,00 | |