Schnelle Lieferung binnen 24 Stunden Integrierte Kundencloud für digitale Materiale Über 2.000 Orchesterwerke im Katalog Persönliche Beratung — orch@bnote.de SOS +++ STIMMEN-NOTDIENST Auslieferung renommierter Partnerverlage Stimmen vor dem Druck online einrichten Schnelle Lieferung binnen 24 Stunden Integrierte Kundencloud für digitale Materiale Über 2.000 Orchesterwerke im Katalog Persönliche Beratung — orch@bnote.de SOS +++ STIMMEN-NOTDIENST Auslieferung renommierter Partnerverlage Stimmen vor dem Druck online einrichten
🔑 Einloggen 📝 Kunde werden
Kat. #BO-5791  ·  B-NOTE

Harold en Italie

Sinfonie in vier Teilen mit Solobratsche
Opus
H 68
Tonart
G-Dur
Entstehung
1834
Dauer
ca. 44:00 min
Erstverlag
Breitkopf & Härtel, Leipzig, 1910
Orchesterbesetzung
2D1.2.2.4/4.2+2.3.1,timp,perc,hp,str,va solo
Orchester
Großes Orchester
Solist
Viola
Herausgeber: Felix Weingartner

Berlioz' „Harold en Italie" markiert einen Höhepunkt der französischen Programmmusik und zeigt den Komponisten auf dem Weg zu seiner charakteristischen orchestralen Klangsprache. Die Sinfonie mit obligater Solobratsche verbindet sinfonische Tradition mit romantischer Poetik und literarischer Inspiration durch Lord Byrons „Childe Harold's Pilgrimage". Berlioz entwickelt hier seine Technik der „idée fixe" weiter, die bereits in der „Symphonie fantastique" zentral war.

Die Solobratsche fungiert als klanglicher Protagonist und verleiht dem Werk eine besondere Melancholie und Intimität. Berlioz nutzt die warme, mittlere Klangregion des Instruments geschickt für lyrische Passagen und kontrastiert sie mit den brillanten Orchestertutties. Die Instrumentation zeigt bereits die für Berlioz typische Experimentierfreude und seinen innovativen Umgang mit Klangfarben.

Das Werk soll ursprünglich für Niccolò Paganini entstanden sein, der jedoch das fertige Stück ablehnte, da ihm die Solopartie zu wenig virtuos erschien. Die Komposition gilt als wichtiger Beitrag zur Gattung des romantischen Konzerts und zeigt Berlioz' Fähigkeit, literarische Inspiration in reine Musik zu transformieren, ohne dabei der sinfonischen Form Gewalt anzutun.

„Ich wollte eine Reihe von Orchesterszenen schreiben, in denen die Viola eine mehr oder weniger aktive Rolle spielen sollte, während sie den Charakter eines melancholischen Träumers im Stil von Byrons Childe Harold beibehielt.“
— Berlioz, Mémoires
„Harold in Italien ist ein Werk von seltener Originalität und Schönheit. Die Viola singt wie eine menschliche Stimme und erzählt ihre Geschichten mit einer Poesie, die nur Berlioz zu schaffen vermag.“
— Robert Schumann, Neue Zeitschrift für Musik, 1838
Datum
23. November 1834
Ort
Paris, Conservatoire
Dirigent
Hector Berlioz
Orchester
Orchestre du Conservatoire
Das Werk entstand auf Anregung von Niccolò Paganini, der ein Konzert für Bratsche und Orchester wünschte. Paganini war jedoch mit dem Ergebnis unzufrieden, da die Solobratsche zu wenig virtuose Passagen hatte und zu oft pausierte. Ironischerweise spielte bei der Uraufführung nicht Paganini die Bratsche, sondern Chrétien Urhan. Erst Jahre später, 1838, ehrte Paganini Berlioz öffentlich und schenkte ihm 20.000 Francs für dieses Werk.

Verfügbare Ausgaben

Artikel-Nr. Bezeichnung Preis (inkl. 7% MwSt.)
BO-5791.00Partitur / Full score
Breitkopf & Härtel, Leipzig, 1910
€ 59,80
BO-5791.01Großpartitur / Conductor's score (A3)
Breitkopf & Härtel, Leipzig, 1910
€ 95,00
BO-5791.10Stimmensatz / Set of parts inkl. Str. 5.4.3.2.2
Breitkopf & Härtel, Leipzig, 1910
€ 315,00
🎵 Digitale Optionen

Zu dieser Ausgabe stehen derzeit noch keine digitalen Stimmen zur Verfügung. Loggen Sie sich bitte ein, um eine Digitalisierung anzufragen.

BO-5791.21Extra Str. Vl.1€ 9,80
BO-5791.22Extra Str. Vl.2€ 9,80
BO-5791.23Extra Str. Va.€ 9,80
BO-5791.24Extra Str. Vc.€ 9,80
BO-5791.25Extra Str. Bass€ 9,80

Beispielseiten

Noch nicht vorhanden

Video

🎵 Digitale Stimmen anfordern

Die Stimmen zu diesem Werk sind noch nicht digital verfügbar. Hier können Sie sie anfordern. Bitte geben Sie kurz an, welche Stimmen Sie benötigen und bis wann spätestens geliefert werden soll. Bitte beachten Sie, dass wir die Lieferung digitaler Stimmen ausdrücklich nicht garantieren können. Sie werden zeitnah über die geplante Verfügbarkeit informiert.

ⓘ BITTE BEACHTEN SIE, DASS DIGITALE STIMMEN NUR ZUSÄTZLICH ZU GEDRUCKTEN STIMMEN ERHÄLTLICH SIND.

Bitte melden Sie sich an, um eine Anfrage zu stellen.