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Kat. #BO-6670  ·  Serenissima Music Inc. Distribution: B-NOTE Neuausgabe
Ausgaben & Preise

Radetzky-Marsch (McAlister)

B-Note sagt:„Seit Jahrzehnten beschließt der Radetzky-Marsch traditionell das Wiener Neujahrskonzert – mit aktivem Publikum als festem Bestandteil der Aufführungspraxis.“
Opus
op.228
Entstehung
1848
Verlag
Serenissima Music, Edwardsville, 2012
Kombinierbar mit
Kalmus A3999
Orchesterbesetzung
2+1.2.2.2 / 4.2.3.0 / timp, 2prc i
Holzbläser
Flöten2+1
Oboen2
Klarinetten2
Fagotte2
Blechbläser
Hörner4
Trompeten2
Posaunen3
Tuba0
Außerdem timp Pauken · 2prc 2 × Schlagwerk
+1 = zusätzlicher Spieler auf einem Nebeninstrument (z. B. Piccolo, Englischhorn, Bassklarinette, Kontrafagott)
Orchester
Großes Orchester
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Johann Strauss (Vater) komponierte den Radetzky-Marsch op. 228 im Jahr 1848, jenem revolutionären Jahr, das Europa in Aufruhr versetzte. Das Werk entstand als Huldigung an Feldmarschall Joseph Wenzel Graf Radetzky von Radetz, der im Dienste des österreichischen Kaiserhauses militärische Erfolge in Norditalien errungen hatte. Der Marsch steht exemplarisch für die Wiener Unterhaltungsmusik des Biedermeier und frühen Vormärz – eine Musik, die gesellschaftliche Eleganz mit volkstümlicher Eingängigkeit verband.

Klanglich besticht das Werk durch seine unwiderstehliche Direktheit: mitreißende Rhythmik, prägnante Bläserthemen und ein plastisches Wechselspiel zwischen Tuttiklang und solistischen Passagen. Die Besetzung mit großem Orchester verleiht dem Marsch seine festliche, repräsentative Wucht, ohne dabei die charakteristische Leichtigkeit des Wiener Stils preiszugeben.

Der Radetzky-Marsch gilt als eines der bekanntesten und meistgespielten Orchesterstücke der Welt und ist untrennbar mit der Tradition des Wiener Neujahrskonzerts verbunden, bei dem das Publikum den Marsch soll mit Begeisterung zu begleiten begonnen haben – eine Tradition, die bis heute fortlebt.

Datum
31. August 1848
Ort
Wien, Volksgarten (Sperl-Garten oder Augarten werden gelegentlich alternativ genannt, doch der Volksgarten ist die gesichertste Überlieferung)
Dirigent
Johann Strauss (Vater)
Orchester
Kapelle Johann Strauss
Der „Radetzky-Marsch" op. 228 wurde am 31. August 1848 im Rahmen eines Konzerts anlässlich des Namenstages von Feldmarschall Josef Wenzel Graf Radetzky von Radetz uraufgeführt, kurz nachdem Radetzky im Revolutionsjahr 1848 die österreichischen Truppen bei Custoza und Mailand zum Sieg geführt hatte. Das Publikum soll spontan in den Rhythmus mitgeklatscht haben – ein Brauch, der sich bis heute im Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker erhalten hat. Strauss selbst soll das Stück in einem politisch brisanten Moment komponiert haben: Während liberale Kreise Wiens mit den Aufständischen sympathisierten, stellte er sich mit diesem Huldigungsmarsch auf die Seite der kaiserlich-konservativen Ordnung, was ihm Kritik einbrachte. Der Beiname „McAlister" im Titel ist ungewöhnlich und in den einschlägigen Quellen (Grove, IMSLP, Strauss-Werkverzeichnis) nicht als etablierter Zusatztitel belegt; möglicherweise handelt es sich um eine spezifische Ausgabe oder Bearbeitung.

Die Uraufführung dirigierte der Komponist Johann (Vater) Strauss.

Verfügbare Ausgaben

Artikel-Nr. Bezeichnung Preis (inkl. 7% MwSt.)
SER-27786.00Partitur / Full score
Serenissima Music, Edwardsville, 2012
€ 19,80
SER-27793.10Stimmensatz / Set of parts inkl. Str. 4.4.3.2.2
Serenissima Music, Edwardsville, 2012
€ 65,00
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SER-27793.12Harmoniestimmen / Wind parts
Serenissima Music, Edwardsville, 2012
€ 36,80

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