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Kat. #BO-6556  ·  B-NOTE
Ausgaben & Preise
ROSSINI, Gioacchino

Der Barbier von Sevilla

Komische Oper in zwei Akten
B-Note sagt:„In nur wenigen Wochen schrieb Rossini 1816 mit „Der Barbier von Sevilla" einen Gipfelpunkt der italienischen Opera buffa – er steht bis heute in den Top Ten an Opernhäusern weltweit.“
Entstehung
1816
Dauer
ca. 2:20:00 min
Erstverlag
Ricordi, Mailand, 1920
Orchesterbesetzung
2D1.2.2.2 / 2.2.1.0 / timp, perc, gtr, hp, str, vocal solos, chs i
Holzbläser
Flöten2D1
Oboen2
Klarinetten2
Fagotte2
Blechbläser
Hörner2
Trompeten2
Posaunen1
Tuba0
Außerdem timp Pauken · perc Schlagwerk · gtr Gitarre · hp Harfe · str Streicher · vocal solos · chs Chor
d = Wechsel, z. B. 2d1: einer der zwei Spieler übernimmt auch das Nebeninstrument
Orchester
Großes Orchester
Textsprache
Italienisch
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Rollen:
Graf Almaviva (Tenor)
Manuel Garcia Bartolo, Doktor der Medizin, Rosinas Vormund (Bass)
Bartolomeo Botticelli Rosina, eine wohlhabende Studentin in Bartolos Haus (Alt)
Geltrude Righetti-Giorgi Figaro, Barbier (Bariton)
Luigi Zamboni Basilio, Rosinas Musiklehrer (Bass)
Zenobio Vitarelli Berta, ältere Gouvernante in Bartolos Haus (Sopran)
Elisabetta Loyselet Fiorello, Almavivas Diener (Bass)
Paolo Biagelli Ambrogio, Bartolos Diener (Bass)
Polizeisergeant („Offizier“) (Bass)
Ein Notar (stumm)

Libretto: Cesare Sterbini (1784–1831) nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

Rossinis »Barbiere di Siviglia« gilt als Meisterwerk der italienischen Opera buffa und vereint alle charakteristischen Elemente des Komponisten: spritzige Melodien, virtuose Koloraturen und jenen unwiderstehlichen Schwung, der seine komischen Opern auszeichnet. Die Musik atmet den Geist der italienischen Belcanto-Tradition und zeigt Rossini auf dem Höhepunkt seiner kreativen Schaffenskraft im Bereich der komischen Oper.

Besonders bemerkenswert ist die Art, wie Rossini die einzelnen Charaktere musikalisch porträtiert: Figaros vitale Energie in seiner berühmten Arie, Rosinas kokette Virtuosität oder die buffonesken Einlagen der Nebenrollen. Die Orchestrierung ist farbenreich und unterstützt geschickt die szenischen Situationen, ohne die Singstimmen zu überdecken – ein Kennzeichen von Rossinis reifer Operntechnik.

Das Werk entstand 1816 in Rom und soll in nur wenigen Wochen komponiert worden sein. Es steht in der Tradition der italienischen Opera buffa des 18. Jahrhunderts, erneuert diese aber durch Rossinis unverwechselbare Musiksprache mit ihren charakteristischen Crescendi und rhythmischen Raffinessen. Neben »L'italiana in Algeri« und »La Cenerentola« bildet der »Barbier« das Herzstück von Rossinis komischem Opernschaffen.

Datum
20. Februar 1816
Ort
Rom, Teatro Argentina
Die Uraufführung war zunächst ein Misserfolg - das Publikum pfiff und protestierte lautstark, teilweise aufgrund der Anhänger von Paisiello, der bereits eine erfolgreiche Oper über denselben Stoff komponiert hatte. Rossini hatte aus Respekt vor Paisiello sein Werk ursprünglich 'Almaviva ossia l'inutile precauzione' genannt. Bereits bei der zweiten Aufführung am 21. Februar war das Werk jedoch ein großer Erfolg.

Verfügbare Ausgaben

Artikel-Nr. Bezeichnung Preis (inkl. 7% MwSt.)
BO-6556.00Partitur / Full score (it)
Ricordi, Mailand, 1920
€ 190,00
BO-6556.01Großpartitur / Conductor's score (A3) (it)
Ricordi, Mailand, 1920
€ 249,00
BO-6556.10Stimmensatz / Set of parts inkl. Str. 5.4.3.2.2
Ricordi, Mailand, 1920
€ 1.135,00
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BO-6556.21Extra Str. Vl.1€ 39,80
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BO-6556.23Extra Str. Va.€ 39,80
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BO-6556.25Extra Str. Bass€ 39,80
BO-6556.33Chorpartitur Männer / Choral score male (it)
Ricordi, Mailand, 1920
€ 7,50

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