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Kat. #BO-6694  ·  B-NOTE
Ausgaben & Preise
Glasunow, Alexander

Violinkonzert

B-Note sagt:„Das Violinkonzert gilt als eines der letzten bedeutenden Werke der russischen Spätromantik – komponiert 1904, kurz vor Glasunows schöpferischer Stille.“
Opus
op.82
Tonart
a-Moll
Entstehung
1904
Dauer
ca. 20:00 min
Erstverlag
Belaieff, Leipzig, 1905
Kombinierbar mit i Kombinierbar mit Diese Reprint-Ausgabe beruht auf derselben editorischen Quelle wie die hier genannten Ausgaben. Daher lassen sich die Materialien miteinander kombinieren.
Belaieff 2601
Kalmus A1465
Luck's Music 00510
Orchesterbesetzung
2+1.2.2.2 / 4.2.3.0 / timp, perc, hp, str, violin solo i
Holzbläser
Flöten2+1
Oboen2
Klarinetten2
Fagotte2
Blechbläser
Hörner4
Trompeten2
Posaunen3
Tuba0
Außerdem timp Pauken · perc Schlagwerk · hp Harfe · str Streicher · violin solo
+1 = zusätzlicher Spieler auf einem Nebeninstrument (z. B. Piccolo, Englischhorn, Bassklarinette, Kontrafagott)
Orchester
Großes Orchester
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Alexander Glasunows Violinkonzert a-Moll op. 82 entstand 1904 und gehört zu den bedeutendsten Werken der spätromantischen russischen Musiktradition. Es verbindet die lyrische Tiefe der russischen Nationalschule mit der handwerklichen Meisterschaft, die Glasunow als Schüler Rimsky-Korsakows auszeichnet. Die Klangsprache ist warm und gesanglich, geprägt von weiten melodischen Bögen und einem sinnlich leuchtenden Orchesterklang.

Das Konzert steht in der Nachfolge der großen romantischen Violinkonzerte westeuropäischer Prägung, atmet jedoch unverkennbar russischen Geist. Die Solovioline entfaltet sich in lyrisch-expressiven Linien, die technische Brillanz mit inniger Kantabilität vereinen. Glasunow gelingt eine ausgewogene Balance zwischen virtuosem Anspruch und melodischer Substanz – das Werk klingt niemals bloß effektvoll, sondern stets musikalisch durchdacht.

Das Konzert soll auf Wunsch des Geigers Leopold Auer entstanden sein, dem es gewidmet ist und der es aus dem Repertoire für Jahrzehnte prägte. Es gilt als eines der letzten großen Meisterwerke der russischen Spätromantik und wird bis heute von führenden Geigern weltweit geschätzt. Glasunow trifft hier jenen goldenen Ton zwischen Tradition und Ausdrucksfülle, der sein Schaffen insgesamt kennzeichnet.

Datum
4. Februar 1905 (Alter Stil: 23. Januar 1905)
Ort
Sankt Petersburg, Große Philharmonie
Dirigent
Alexander Glasunow
Orchester
Russisches Sinfonieorchester (Hofkapelle St. Petersburg)
Das „Violinkonzert a-Moll op. 82" wurde vom erst 15-jährigen Jascha Heifetz' Lehrer Leopold Auer uraufgeführt, dem Glasunow das Werk auch gewidmet hatte. Auer hatte das Konzert zunächst als unspielbar bezeichnet, studierte es dann aber doch ein und verhalf ihm durch seine Interpretation zu internationalem Ruhm. Das Werk wurde in der Folge zum Prüfstück am Petersburger Konservatorium und von Schülern Auers wie Heifetz, Mischa Elman und Efrem Zimbalist in alle Welt getragen.

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€ 36,80
BO-6694.10Stimmensatz / Set of parts inkl. Str. 5.4.3.2.2
€ 135,00
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