Schnelle Lieferung binnen 24 Stunden
Integrierte Kundencloud für digitale Materiale
Über 2.000 Orchesterwerke im Katalog
Persönliche Beratung — orch@bnote.de SOS +++ STIMMEN-NOTDIENST
Auslieferung renommierter Partnerverlage
Stimmen vor dem Druck online einrichten
Schnelle Lieferung binnen 24 Stunden
Integrierte Kundencloud für digitale Materiale
Über 2.000 Orchesterwerke im Katalog
Persönliche Beratung — orch@bnote.de SOS +++ STIMMEN-NOTDIENST
Auslieferung renommierter Partnerverlage
Stimmen vor dem Druck online einrichten
Kurzbiografie Josef Gabriel Rheinberger wurde 1839 in Vaduz im Fürstentum Liechtenstein geboren und erhielt seine erste musikalische Ausbildung beim Stadtorganisten Peter Schmid. Mit sieben Jahren war er bereits als Organist tätig, studierte später am Münchener Konservatorium und wurde 1859 Professor für Klavier, später auch für Orgel und Komposition an dieser Institution. Ab 1877 wirkte er als königlich bayerischer Hofkapellmeister und blieb bis zu seinem Tod 1901 in München tätig. Er galt als einer der bedeutendsten Orgelvirtuosen und Kompositionslehrer seiner Zeit.
Musikhistorische Einordnung Rheinberger war ein Vertreter der deutschen Spätromantik und der sogenannten Cäcilianischen Bewegung, die eine Erneuerung der katholischen Kirchenmusik anstrebte. Seine Kompositionen zeichnen sich durch solide kontrapunktische Technik, romantische Harmonik und eine Verbindung von traditionellen Formen mit zeitgenössischen Ausdrucksmitteln aus. Er trug wesentlich zur Entwicklung der romantischen Orgelmusik bei und prägte durch seine Lehrtätigkeit eine ganze Generation von Komponisten. Seine Werke stehen stilistisch zwischen Mendelssohn, Schumann und Brahms.
Persönliche Bezüge Zu seinen bekanntesten Schülern zählte Engelbert Humperdinck, der bei ihm Komposition studierte und später durch seine Oper "Hänsel und Gretel" berühmt wurde. Auch der amerikanische Komponist Horatio Parker war sein Schüler und brachte Rheinbergers Lehrmethoden nach Amerika. Wilhelm Furtwängler studierte ebenfalls kurzzeitig bei ihm. Max Reger schätzte Rheinbergers Orgelwerke sehr und ließ sich von ihnen beeinflussen.
Wichtige Werke
Sonate Nr. 1 f-Moll – Orgelsonate (op. 27)
Sonate Nr. 2 As-Dur – Orgelsonate (op. 65)
Sonate Nr. 8 e-Moll – Orgelsonate (op. 132)
Kantate "Der Stern von Bethlehem" – Weihnachtskantate (op. 164)
Missa in Es-Dur "Cantus Missae" – Messe (op. 109)
Abendlied – Chorwerk (op. 69)
Konzert Nr. 1 F-Dur – Orgelkonzert (op. 137)
Die sieben Raben – Oper (op. 20)