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Kurzbiografie George Gershwin wurde 1898 als Jacob Gershowitz in Brooklyn, New York, als Sohn russisch-jüdischer Einwanderer geboren. Er begann seine musikalische Laufbahn als Pianist in der Tin Pan Alley und arbeitete ab 1914 als Song-Plugger für den Musikverlag Jerome H. Remick & Co. Seine formale musikalische Ausbildung war begrenzt, er nahm jedoch Klavierunterricht bei Charles Hambitzer und später Kompositionsunterricht bei Rubin Goldmark und Henry Cowell. Gershwin starb 1937 im Alter von nur 38 Jahren in Hollywood an einem Gehirntumor.
Musikhistorische Einordnung Gershwin war ein Pionier der amerikanischen Kunstmusik des frühen 20. Jahrhunderts und einer der ersten Komponisten, der erfolgreich Jazz-Elemente und populäre Musik mit klassischen Formen verband. Seine Werke sind geprägt von synkopischen Rhythmen, Blue Notes und der Harmonik des Jazz, die er in symphonische und kammermusikalische Kontexte übertrug. Er trug maßgeblich zur Entwicklung einer eigenständigen amerikanischen Musiksprache bei und beeinflusste sowohl die ernste Musik als auch das amerikanische Musical nachhaltig.
Persönliche Bezüge Sein Bruder Ira Gershwin war sein wichtigster Textdichter und langjähriger Kollaborationspartner bei zahlreichen Songs und Musicals. Er nahm Klavierunterricht bei Charles Hambitzer, der seine frühe musikalische Entwicklung prägte. Rubin Goldmark unterrichtete ihn in Komposition und Harmonielehre. Henry Cowell gab ihm ebenfalls Kompositionsunterricht und führte ihn in modernere Kompositionstechniken ein.
Wichtige Werke
Rhapsody in Blue – für Klavier und Orchester (1924)
Concerto in F – Klavierkonzert (1925)
Three Preludes – Klavierstücke (1926)
An American in Paris – Symphonische Dichtung (1928)
Second Rhapsody – für Klavier und Orchester (1931)
Cuban Overture – Orchesterwerk (1932)
Variations on "I Got Rhythm" – für Klavier und Orchester (1934)
Porgy and Bess – Oper (1935)